Bärte

Es gibt verschiedene Arten von Bärten bzw. Bartschneidearten. Wir haben die bekanntesten und wichtigsten Bärte zusammengetragen und beschreiben diese.

Mithilfe von Illustrationen kann man diese selber ausprobieren, sofern der Bartwusch vorhanden ist. Elektrorasierer eigenen sich hierbei besonders gut, wenn diese einen Trimmer enthalten. Somit kann man die Konturen zunächst mit dem Trimmer stutzen und führen und anschließend die freien Hautpartien mit dem Scherkopf sauber rasieren.

Anker Bart

Anker BartDer Anker Bart Stil hat seinen Namen nicht ohne Grund erhalten. Einem Schiffsanker nachempfungen erkennt man am Gesichtsrand die Haken, sowie am Kinn und unter dem Mund ebenfalls Bartwuchs. Zusätzlich ist ein Oberlippenbart geschnitten, welcher im mittleren Mundbereich getrennt ist.

Balbo Bart

Balbo BartDer Balbo Bart hat eine Ähnlichkeit mit dem Anker Bart, jedoch zusätzlich einen längeren Oberlippenbart. Es ist eine Kombination aus Chin, Backenbart und Oberlippenbart, welcher einen üppigen Bartwuchs voraussetzt.

Bleistiftbart

bleistiftbartDer Bleistiftbart ist ein klassischer Oberlippenbart mit akzentuiertem Ende. Der Name steht hierfür analog zur Dicke bzw. Breite des Bartes sowie der Akkuranz mit welcher dieser gestutzt ist.

 

Goatee Bart

goateeEin Klassiker unter den Bärten ist der sogenannte Goatee. Wie der Namen vermuten lässen handelt es sich hierbei um eine Analogie zur Ziege, welche am unteren Kinn einen längeren Bartwuchs aufweißt. Der Goatee kann das komplette Kinn in Anspruch nehmen.

Gunslinger Bart

gunslingerDer Gunslinger Bart zeigt markante Formen durch seitlich geschwungene Koteletten sowie einem heruntergezogenen Oberlippenbart bis zum Kinn – auch Hufeisen genannt.

Henriquarte

henriquarteDer Henriquarte ist eine Kunst für sich, hierbei wird der Oberlippenbart mit einem Kinnbart und einem Chin Puff kombiniert. Stromberg lässt grüßen – der Rund um den Mund Bart ist im Grunde genommen die Königsdisziplin unter der Bärten – wie auch schon der Name vermuten lässt.

 

Hufeisen Bart

hufeisenDer Hufeisen Bart ist ebenso wie Henriquarte oder der Moustache ein Klassiker unter den Bärten. Hierbei wird in der Form eines Hufeisens der Bart getrimmt, das Kinn wird „freigelegt“ und der Oberlippenbart nach unten heruntergezogen. Somit ergibt sich eine markante Bartform.

Kinnstreifen

kinnstreifenDer Kinnstreifen oder auch Chin Puff genannt ist im Grunde genommen das Understatement bei den Bärten. Es zeigt wie radikal man einen Bart trimmen kann und trotzdem Männlichkeit ausstrahlt. Dieser Bart wrd unter dem Mund getragen, der Rest des Gesichts wird rasiert.

Knebelbart

knebelbartDer Knebel Bart ist ein Zweiteiler aus Oberlippenbart und Kinnbart. Ähnlich wie der Henriquarte verteilt er sich um den Mund herum, bietet jedoch noch mehr Freiraum. Durch den Kinnbart wirkt das Gesicht länger.

 

Kotelleten

kotelletenKotelleten sind die seitlichen Weiterführungen der Haare im Gesichtsbereich. Es ist kein Backenbart, egal ob schmal oder breit – berühmtester Verfechter dieses Stils war Elvis Presley.

Lehrerbart

lehrerbartDer Lehrerbart ist ein Zusammenführung von Backenbart und Kinnbart, ein breiter Chin Strap. Wie der Name fälschlicherweise Assoziationen mit einem Lehrer hervorrufen kann – so wird dieser Stil heute nicht nur dieser Berufsgruppe zugeordnet.

Backenbart

Der Backenbart ist eine Arte des Bartwuchses bzw. Bartschnitts welche genutzt wird um eine individuelle Gestaltung durch Barthaare zu erzeugen. Im Französischen wird häufig der Begriff Kotellen verwendet, dieser stammt aus der französischen Sprache ab und basiert auf der Wort „cote“ – welches so viel wie Seite bedeutet.

Neben den verschiedenen Bartarten sind die Backenbärte ein relativ wenig verbreitetes Stilmittel, welches vor allem in den 60er und 70er Jahren Anwednung fand.

Drei-Tage Bart

Der Drei Tage Bart hat seine Bezeichnung eigentlich missverständlich erhalten. In der Regel benötigt man mehr als 3 Tage um einen Bart wachsen zu lassen, welcher alle Hautstellen bedeckt und keine Lücken mehr aufweist.